Finstere Gedanken anlässlich des Todes von Hugo Chávez

Chavez Mumie

Hugo Chávez mit Dorftrottel im Schlepptau!

„Der Tod ein Faktum ist, der nicht für Gottes Schaltplan spricht“, singt Heinz Rudolf Kunze, und etwas Wahres hat es schon:

Sterben ist eine unheimliche Sache, und nur die Wenigsten beschäftigen sich gern mit der Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Während der eine umfällt wie ein Baum, schnell und schmerzlos, siecht der andere unerträglich lang dahin. Unschuldige Kinder, die eigentlich noch alles vor sich hätten, sind genauso betroffen wie alte Leute, die auf ein erfülltes Leben zurückblicken.

Viele werden gewaltsam aus ihrer Existenz gerissen, und manch einer gibt freiwillig den Reisepass ab. Schön ist das wirklich nicht … Eines muss man dem Tod aber lassen:

Er ist gnadenlos fair!

Es trifft einfach jeden, den Gerechten und den Ungerechten! Früher oder später klopft bei jedem der Sensenmann an die Tür. Friedfertige, hilfsbereite Menschen werden ebenso wenig verschont wie machtlüsterne Despoten, brutale Terroristen und andere Scheusale.

Letztere können es oft kaum glauben, dass auch sie dahinscheiden müssen. Waren sie es doch ihr Leben lang gewohnt, andere herumzukommandieren, in Angst und Schrecken zu versetzen, sich mit Gewalt Gehör zu verschaffen. Mit anderen Worten – sie hatten doch sonst auch immer die Hosen an … Warum also sollte das plötzlich anders sein?

Gaddafi

War ebenfalls nicht mit seiner Versetzung auf die Astralebene einverstanden: Muammar al-Gaddafi!

Osama Bin Laden soll ziemlich verblüfft geschaut haben, unmittelbar bevor die Amerikaner seinen Körper neu formatierten. Adolf Hitler hat gewiss besonders heftig gezittert, bevor er sich sein braunes Hirn aus dem Schädel schoss. Und auch Hussein und Gaddafi wirkten nicht besonders locker, als ihnen das passierte, was sie unzähligen Menschen zuvor selbst angetan hatten.

Nun hat es also Hugo Chávez erwischt. Den kann man gewiss nicht mit den Vorgenannten vergleichen, der war eine ganze Nummer kleiner. Nicht ein solcher Verbrecher. Aber ganz rund lief er trotzdem nicht, und er war stramm anti-westlich eingestellt. Das machte ihn natürlich bei manch einem hier äußerst beliebt. Vorrangig bei Anhängern/Mitgliedern der Linkspartei und der NPD sowie bei Braun-Esoterikern. Chávez hielt sich für unglaublich weise, für unentbehrlich – gern wäre er für immer das Oberhaupt Venezuelas geblieben.

Der Tod besaß die Unverschämtheit, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. „Lasst mich nicht sterben!“, das sollen Chávez‘ letzte Worte gewesen sein.

Doch die Ärzte und seine Clique konnten nichts für den Halbgott mit der Vollmeise tun. Bis zum Schluss hatte Chávez nichts begriffen.

Meine Haltung zum Thema Sterben hat sich nicht geändert: Ich bin dagegen! (Woody Allen)

Woody Allen Tod Zitat

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Veröffentlicht am 11. März 2013 in Mord & Totschlag, Undefinierbar und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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