Erinnerung an eine ARD-Katastrophe: Wie man 18.000 japanische Atomkraft-Tote erfand!

Erfindung

Solche Lügen hört man in Deutschland gern!

Gestern jährte sich der Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima zum zweiten Mal. Über die Opferzahlen schreibt die deutsche Wikipedia das Nachfolgende:

Mitarbeiter im Kraftwerk:

Durch das Erdbeben wurden laut NISA fünf Mitarbeiter leicht verletzt. Ein weiterer brach sich beide Beine und einer erlitt einen Herzinfarkt. Zwei Personen wurden danach vermisst und drei Wochen später im Keller eines Turbinenhauses tot aufgefunden.
Die Explosion des Reaktorgebäudes 1 am 12. März und der dabei entstandene Rauch verletzten laut NISA vier Personen leicht. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt an diesem Tag einen Schlaganfall.
Durch die Explosion in Reaktorblock 3 am übernächsten Tag wurden nach NISA-Angaben elf Personen leicht verletzt, darunter vier Mitglieder der Streitkräfte. Ein Bericht des Daily Telegraphs, bei der Explosion seien sechs Mitarbeiter der Japanese Central Nuclear Biological Chemical Weapon Defence Unit unter den Trümmern begraben worden, blieb unbestätigt.
In der nachfolgenden Zeit meldete die NISA verschiedene, überwiegend kleinere Verletzungen und Erkrankungen, die mit Arzt- oder Krankenhausbesuchen verbunden waren: Mehreren Arbeitern wurde unter den Atemschutzmasken unwohl, einer stolperte daher und verletzte sich am Knie, einer erlitt eine Augenverletzung durch austretendes Kühlwasser an einer Betonpumpe, und ein anderer verletzte sich beim Fall von einer Leiter.

Personen außerhalb des Kraftwerks:

Nach einem Bericht der Mainichi Daily News wurden während der Evakuierung am 12. März 90 bettlägerige, komatöse oder anderweitig unselbständige Patienten im Futaba-Krankenhaus in Ōkuma zurückgelassen. Die Hälfte davon – überwiegend ältere Menschen – verstarb vor, während oder nach der verspäteten Evakuierung ab dem 15. März.
Die Medien berichteten über Suizide, die in Zusammenhang mit der Evakuierung oder den wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe stehen sollen.

Spätfolgen durch Strahlung:

Bei Aufnahme zusätzlicher Strahlungsdosen erhöht sich das statistische Risiko einer Krebserkrankung. Wissenschaftler gehen in ersten Schätzungen langfristig von ca. 100 bis 1000 zusätzlichen Krebsfällen infolge der Nuklearunfälle aus. Dies entspricht einem um 0,01 bis 0,1 Prozent erhöhten Krebsrisiko in den kontaminierten Gebieten. Diese Zahlen könnten zu gering sein, um sie statistisch nachzuweisen.

Mit anderen Worten: Monat für Monat kommen im japanischen Straßenverkehr mehr Menschen zu schaden, als damals, am 11. März 2011 durch Atomstrahlen. Aber das ist egal, trotzdem heißt der Wikipedia-Artikel „Nuklearkatastrophe von Fukushima“. Passender wäre „Nuklear-Glücksfall von Fukushima“, denn etwas Besseres als ein verunfalltes Atomkraftwerk hätte den Deutschen gar nicht passieren können.

Ganz recht, den Deutschen, jenem Volk der Jammerlappen und Feiglinge, dessen Nationalhymne lautet: „Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer breiter“. Schließlich leidet man hierzulande nicht nur unter „Politikverdrossenheit“, „sozialer Kälte“ und „sozialer Ungerechtigkeit“, sondern auch unter extremer Technik-Phobie.

Unterhaltungselektronik aus dem Media-Markt wird zwar gern genommen, aber von Magnet-Schwebebahnen und besonders von Kernkraftwerken will man auf gar keinen Fall etwas wissen. Leider gab es seit Harrisburg und Tschernobyl keinen kaputten Atommeiler mehr, auf den man sich berufen konnte. Und weil man in Deutschland höchsten Wert auf das Frischhaltedatum legt, musste endlich mal was Neues her.

Eigentlich gab es in Japan ein Erdbeben mit katastrophalen Folgen, aber aus deutscher Sicht trug das AKW die Hauptschuld. Der durchschnittliche Bundesbürger war von Angstlust durchschüttelt, neigte zum vermehrten Stuhlgang und protestierte mutig und öffentlich gegen die eigenen, deutschen Kernkraftwerke.

Sein Wunsch wurde ihm erfüllt – der Atomausstieg wurde beschlossen. Aber die Regierung agierte geschickt: Sie schaltete Kraftwerke nicht sofort ab, sondern kündigte an, sich Zeit dabei zu lassen.

Das verstößt nur scheinbar gegen den Willen der Mehrheit. In Wirklichkeit, aus psycho-pathologischer Sicht, ist es nämlich äußerst wichtig, dass der Deutsche sich vor irgendetwas fürchten kann. Wenn er sich nicht arm, vom Staat verfolgt, oder eben von Strahlen bedroht fühlt, dann wird er regelrecht krank!

Deswegen hat die ARD-Teletext-Redaktion auch nur gut daran getan, wenigstens für einen Tag lang 18.000 japanische Strahlenopfer zu erfinden. Man darf eines nämlich eines nicht vergessen: Egal wo auf der Erde ein Unglück geschieht, die größten Opfer sind immer die Deutschen!

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Veröffentlicht am 12. März 2013 in Deutsches Leid, Medienmanipulation und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Es sei denn, das Opfer ist in Deutschland geschädigt worden.
    Mein zum Hitlergeburtstag angezündetes Haus finden SPD- und CDU-Politiker LANGWEILIG.

  2. Also bei diesem Thema platz mir der Kragen.

    Ich habe 3/4 meines Lebens mit dem Bau von Kernkraftwerken bei der KWU (heute Siemens) verbracht und war auch sehr häufig in laufenden Anlagen und lebe heute noch ohne selber zu strahlen oder irgendwelche bemerkbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

    Aber fragen wir uns doch einmal, was in Deutschland geschah. Merkel, eine Edelkommunistin (IM Erika) wurde Kanzlerin. Wie zerstört man einen Staat am besten auf friedlichem Wege? Man geht an die Energie!!!

    Es gibt in Deutschland keine Erdbeben in der Größenordnung wie in Fukushima. Weiterhin gibt es keine Tsunamis hier im Lande, welche die Notstromaggregate zerstören könnten.

    Einfach ausgedrückt, Merkel spinnt oder will absichtlich den Staat ruinieren, denn rund um Deutschland werden weiterhin Kernkraftwerke erstellt und betrieben. Sollte eines der teilweise unsicheren KKWs davon hochgehen, bekommen wir genauso viel ab , als stände es mitten in Deutschland.

    Dank Merkel und ihren bescheuerten Windmühlen werden sich nun die Strompreise verdoppeln und selbst für Normalverdiener unbezahlbar werden.

  3. Ja, Merkel ist äußerst machtgierig, Sie hat ja auch schon viele Köpfe rollen lassen bei der CDU und nur noch ihre Gefolgsleute behalten. Politisch ist sie ein unappetitlich wechselhaft, heute so und morgen das genaue Gegenteil. Ihren wahren Charakter hat sie ja gleich am Anfang ihrer Wahl preisgegeben, indem sie ihrem Mentor Kohl gehörig in den Hintern trat.

    Sie hat bei Honecker gut abgeguckt. Für mich ist heute noch unverständlich wieso die CDU sich mit der lupenreinen Kommunistin eingelassen hat. Schade, dass die Gauck-Behörde, heute Birthler-Behörde unter ihrer Fuchtel steht, da sie so ganz hervorragend ihre Stasi-Vergangenheit vertuschen kann.

    Die Kernkraftwerke stillzulegen war wohl ihre größte Dummheit. Muss denn Deutschland bei allem immer den Vorreiter spielen? Es ist doch der blanke Wahnsinn zu glauben, dass Deutschland seinen Energiebedarf aus der Natur decken könne. Mit den dämlichen Windmühlen muss man ja schon mit immensen Kostenaufwand ins Meer hinaus.

    Es gibt tatsächlich eine machbare Lösung und das sind sie Sonnenkollektoren in der Sahara, aber dann sind wir wieder, wie bei Öl und Gas vom Ausland abhängig.

  4. Winfried Sobottka ist seit dem 19.10.2014 in der forensischen Psychiatrie Dortmund-Aplerbeck.

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