Die deutsche Polizei in verrückter Tradition

Verrueckte_Tradition

Deutsche Männer befolgen jeden Befehl, egal, wie scheiße er ist!

2009 gab es in Duisburg eine Demonstration, an der vorwiegend Türken und Araber teilnahmen, zwei ethnische Gruppen, die für ihre Besonnenheit, Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft bekannt sind. Umso überraschter war man, als diese Leutchen völlig durchdrehten, nur weil sie eine Israelfahne erblickten. Die nämlich hing aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses. Die aufgebrachte Menge begann mit Gegenständen zu werfen und ließ sich zu Drohungen wie „Muss töten!“, „Isch mach disch Messa!“ und „Hurk-hurk“ hinreißen. Die ebenfalls anwesende Polizei entschied sich nicht etwa, die Türken und Araber zur Mäßigung aufzurufen, sondern stürmte ins Mehrfamilienhaus, um die Tür jener Wohnung einzutreten, aus deren Fenster die Israelfahne herausragte. Begleitet vom begeisterten Gejohle der Demonstranten wurde die Flagge abgenommen – eine mutige, deeskalierende Tat, bei der die Deutschen wieder einmal  sauber geblieben sind.

Später meldeten sich jedoch Kritiker, die der Polizei „Feigheit“ vorwarfen und auf ähnliche Vorkommnisse in der jüngeren, weniger rühmlichen deutschen Geschichte hinwiesen. Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland und die israelische Regierung äußerten ihr Befremden. Der Bielefelder Jurist Jürgen Vahle erstellte daraufhin ein Gutachten, in welchem er bestätigte, dass die Einsatzkräfte korrekt gehandelt hätten. Das wiederum veranlasste die Gewerkschaft der Polizei eine Entschuldigung von all jenen zu verlangen, die moniert hatten, dass sich deutsche Beamte den Interessen von Arabern und Türken demütigst unterwarfen.

Eine Entschuldigung, die bis heute ausblieb.

Stellen wir uns mal hypothetisch vor, es wären Juden und Israelis  gewesen, die damals in Duisburg demonstriert hätten. Die Kundgebungsteilnehmer kommen nun jedoch an einem Fenster vorbei, aus dem eine türkische Flagge hängt, worüber sie sich sogleich fürchterlich aufregen. Hätte die deutsche Polizei die Wohnungstür eines türkischen Mitbürgers eingetreten, um die Flagge der Türkei zu entfernen?

Wohl kaum. Aber falls doch, wie hätte der Großkotz Erdogan reagiert?

Vermutlich hätte er die militärische Mobilmachung befohlen. Die Türken halten ihre fremdfinanzierten Truppen, bescheiden wie sie nun mal sind, ja für die „zweitstärkste Armee“ der NATO. Allerdings wäre der Angriff auf Deutschland, nach Zahlung einer Sofortzahlung  von mindestens 134 Milliarden EUR, dann doch wieder abgeblasen worden.  Zusätzlich zu dieser finanziellen Wiedergutmachung hätte die Merkel Erdogans blanken Hintern vor laufender Kamera küssen müssen.

Eine solche Unterwerfungsgeste der Kanzlerin wäre nur folgerichtig gewesen. Vor Aggressoren sollte man stets kuschen, wohingegen man sich gegenüber einem  demokratischen Staat wie Israel alles erlauben kann.

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Veröffentlicht am 1. August 2013 in Unrechtsjustiz und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Diese Dame hat auch niemand vors Gericht gebracht:

  1. Pingback: Die deutsche Polizei in verrückter Tradition | Tangsir 2572

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