Verhinderte die Polizei im letzten Augenblick den Amoklauf eines Neonazis?

pasing

Polizei zerbricht sich den Kopf: Welche politische Gesinnung mag wohl jemand haben, der Hitlerbilder sammelt?

Am Freitag, den 2. August 2013, stürmte ein SEK der Münchener Polizei die Wohnung eines Anwalts und fand acht Schusswaffen, 100 Messer und literweise „zündfähige Chemikalien“. Der vierzigjährige Markus W. war auffällig geworden, da er zuvor einen Bekannten bedroht haben soll; außerdem hatte er letztes Jahr einem Besucher des Oktoberfestes ein Messer an den Hals gehalten.

Es kam damals zwar zu einer Gerichtsverhandlung, aber der Richter befand die Tat obskurerweise nicht für strafbewehrt. Außer Waffen und potentiellen Sprengstoff fand die Polizei in der im Stadtteil Pasing gelegenen Wohnung diverse NS-Devotionalien, u. a. Hitlerbilder und mehrere Ausgaben des Machwerks „Mein Kampf“.

Daraufhin die skurril anmutenden Bewertung der Behörden: „Nach bisherigen Ermittlungen gehörte der Mann keiner politischen Gruppierung an.“

Wer weniger unbedarft ist, als es offenbar die Gerichte und die Polizei sind, könnte hingegen auf die Idee kommen, dass es sich um einen Rechtsextremisten handelt, den man da festgenommen und anschließend wegen akuter Eigen- und Fremdgefährdung in die Psychiatrie gebracht hat …

Waffenlager bei Rechtsanwalt ausgehoben – Abendzeitung München

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Veröffentlicht am 3. August 2013 in Unrechtsjustiz und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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