Da hat der Teufel seine Hände im Spiel: Münchener Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Winfried Sobottka ein!

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Narrenfreiheit für Narren. Bitte das Bild anklicken, um den Bescheid auf Sobottkas Blog anzusehen.

Nichts gegen Winfried Sobottka! Sobottka ist der Begründer dieses Blogs. Jedenfalls indirekt.

Und das kam folgendermaßen: Vor vier Jahren oder so, ich ging aufs Gymnasium, war das Internet für uns alle noch Neuland. Verrucht und unheimlich, das Ganze. Aber irgendwie auch aufregend. Meine Mutter warnte mich mit drastischen Worten: 

Pätus, da gehst du mir nicht hin, in dieses Internet! Das ist schließlich Neuland. Da wird bestimmt mit Drogen gehandelt. Ich will nicht, dass du da hingehst, hörst du?! Bleib lieber im Bett und fummel an dir rum. Zu etwas anderem taugst du sowieso nicht, du Schwachkopf!

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Viele junge Männer mussten sich das neumodische Internet mit eigenen Händen erarbeiten!

Doch ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an diese rätselhafte, virtuelle Welt. Stundenlang lief ich im Zimmer auf und ab, wurde  zunehmend nervöser. Ich rauchte eine Zigarette nach der anderen, schluckte Psychopharmaka und trank literweise Rixdorfer Fassbrause. Jede Nacht schreckte ich schweißgebadet aus dem Halbschlaf auf. In meiner Verwirrung riss ich dann die Tapeten von den Wänden, nachdem ich sie mit den Fingernägeln in schmale Streifen zerteilt hatte.

So konnte es nicht weitergehen… Ich pfiff auf alle gutgemeinten Ratschläge… Eines Morgens schaltete ich den PC ein und startete den Internet Explorer!

WUMM! WUSH! FLUSCH! Und da lag sie plötzlich vor mir, die unglaubliche Weite des Internets!

Alles war so bunt, so neu! Ich erblickte eine Homepage, die sich „Google“ nannte. Hihi, was für ein lustiger Name! Nicht lange fackeln, dachte ich mir! Mal was ausprobieren, mal irgendwas reinschreiben in diese „Suchmaschine“! Ich wählte einen Begriff, der mir zufällig in den Sinn kam:

Dirty old hairy bitch with puffy sticky nipples!

Es dauerte zwei Stunden, bis etwas auf dem Monitor erschien – früher funzte das eben noch nicht so schnell.

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Winfried Sobottka setzt sich für wahren Nationalsozialismus, die Rettung des „Mutterlandes“ sowie  für den weltweiten Cunnilingus ein!

Endlich baute sich ein Bild auf – ein sogenanntes JPEG, wie ich später erfuhr. Es zeigte eine Art Gesicht mit zotteligem Fell auf dem Kopf – ein Mann unbestimmbaren Alters und Geschlechts. Wer mochte das nur sein? Kein Geringerer als Winfried Sobottka! (… was ich zu diesem Zeitpunkt freilich nicht ahnte). Ein rühriger alternder Mann, der damals schon 2000 WordPress-Blogs betrieb und nebenher in 4000 Foren als Kommentarschreiber angemeldet war. Eine echte Internet-Berühmtheit!

Wie war es zu dieser steilen Karriere gekommen? Jahrzehnte zuvor hatte man ihn unehrenhaft aus der Uni geworfen und ihm als Abfindung ein wertloses Kaufmanns-Diplom in die Hand gedrückt. Seitdem kämpft Sobottka im Internet für Nationalsozialismus, Anarchie und kostenlosen Cunnilingus. Irgendwas arbeiten will er nicht, das sieht er gar nicht ein.

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Wenn alte Männer wie Winfried Sobottka keine Frau mehr abkriegen, kommen sie auf die seltsamsten Gedanken!

Dass der alte Knabe außerdem ein Messias ist (ob christlich, jüdisch, moslemisch oder heidnisch, das weiß er selber nicht), braucht hier nicht eigens erwähnt zu werden. Außerdem hat sich Sobottka eine unsichtbare Internet-Armee ausgedacht, die „United Anarchists“, wobei er natürlich die oberste Befehlsgewalt ausübt. Mit diesen Mannen könnte er, wenn er denn nur wollte, den wahrhaftigen Nationalsozialismus einführen und den weltweiten Cunnilingus vollstrecken.

12-jährige Mädchen wissen meist noch, was sie wirklich wollen: Sich den Mann angeln, den sie sich ausgesucht haben, und mit ihm und nur ihm zeitlebens glücklich zu sein. (Zitat Winfried Sobottka)

Leider konnte der deutsche Staatschutz das von Sobottka geplante Muschischleck- und Naziparadies bisher erfolgreich verhindern. Ganze Horden, bestehend aus Geheimagenten, sind hinter dem Messias her und terrorisieren ihn mithilfe von Mikrowellenstrahlen. Aber Sobottka vermag seinen Häschern immer wieder ein Schnippchen zu schlagen und ihnen zu entkommen. Er ist der Staatsfeind Nr. 1 und praktisch unbesiegbar.

Ich jedenfalls war begeistert von Sobottkas Abenteuern. Deshalb eröffnete ich vor Jahren das United-Anarchists-Blog, welches ich nach kurzer Zeit wieder auf Eis legte. Allerdings war ich auf den Geschmack gekommen und ließ das Weltverschwörungsblog nachfolgen, aus dem nun Weltverschwörung und Co. geworden ist.

Danke, Winfried Sobottka! Danke für alles. Auch im Namen meiner 7 Stammleser!

Sobottka selbst blieb in der Zwischenzeit nicht untätig. Er war es, der dafür sorgte, dass der Staat Gustl Mollath aus der Folterhaft entließ. Der Gerettete allerdings lud Sobottka nicht mal zum Essen ein. Es hätte ja nur Spinat sein müssen. Der taut in der Mikrowelle schnell auf, und das Spiegelei dazu ist auch fix gebrutzelt. Undankbarer Mollath!

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Sobottka und Mollath hätten ganz wunderbar Spinat miteinander essen können!

Kein Spinat für mich?! Verständlich, dass Sobottka fuchsteufelswild wurde – jemand musste her, an dem er seinen selbstgerechten Zorn auslassen konnte. Pech für die bayerische Justizministerin Beate Merk: Sobottka ist zwar nicht in der Lage, arbeiten zu gehen, aber andere Leute mit seinem verbalen Stuhlgang überhäufen, das kann er gut.

Frauenschreck

Winfried Sobottka beleidigt gern Frauen!

Die Münchener Staatsanwaltschaft schaltete sich ob der im Internet veröffentlichten Beleidigungen ein, und fast sah es so aus, als würde Sobottka demnächst in München vor Gericht stehen. Doch vor einigen Tagen flatterte die Entwarnung ins Haus – das Verfahren wurde eingestellt! Sobottka behauptet, die Justiz hätte kalte Füße bekommen – die täten sich vor den United Anarchists, seiner Phantomarmee, fürchten. Aber ich weiß es besser. Winfried Sobottka wird vom Teufel höchstpersönlich beschützt!

Er ist das biblische Biest, der Antichrist – das kann man auf diesem Kinoplakat deutlich sehen:

Und wer den Belzebub auf seiner Seite hat, der kann machen was er will. Für so jemanden ist einfach alles möglich. Nur eines will nicht klappen: Noch immer hat sich niemand bei Sobottka gemeldet, der den Cunnilingus über sich ergehen lassen will – weder Männlein noch Weiblein.

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Veröffentlicht am 6. Januar 2014 in Unrechtsjustiz und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Leuten wie Sobotka fällt die eigene Heuchelei nie auf. Hassen den Staat, leben trotzdem von Staatsgeld, wissen alles über Sex und Partnerschaft, kriegen trotzdem keine Frau ab, wollen Glück und Harmonie für alle, verbreiten trotzdem nur Stunk und Hass. Das Netz ist eine tolle Sache, leider stößt man häufig auf Gestalten wie Sobottka.

  2. Kay L. (via Facebook)

    Ja, die „United Anarchists“, die sind für mich ein garantierter Spaßbringer seit Jahren.

  3. Dieter Hornemann

    Winfried Sobottka hat seit 31.01.2017 nicht mehr gepostet. Was das wohl bedeuten mag… Ob er wohl im „Urlaub“ ist?

  4. Jetzt schrieb Sobby doch wieder, am 1. April 2017, auf seinem irren „Apokalypse“-Blog, natürlich wieder braun berauscht und Juden verhöhnend.

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