Machtwechsel in Griechenland: Deutschland sichert Athen 500 Milliarden EUR Soforthilfe zu!

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und der griechische Minister für Finanzmittelbeschaffung Yanis Varoufakis verstanden sich besser als angenommen!

Am vergangen Wochenende fand ein wenig beachtetes Politikertreffen statt – auf Naxos verhandelten Kanzlerin Angela Merkel und der frisch gewählte griechische Finanzmittelbeschaffungsminister Yanis Varoufakis miteinander.

„Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, dass es die Deutsche ist, die gefälligst zu uns zu kommen hat. Schließlich geht es um griechische Belange“, verkündete Varoufakis am Sonntagabend selbstbewusst auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz. Der lässig gekleidete Mann, ständig die Hände in den Hosentaschen, strecke das Kinn weit nach vorn: „Ich wollte sehen, wie viel zu zahlen sie bereit war. Wären es zu wenige Euros gewesen, ich hätte sie gnadenlos in ihr schmutziges Heimatland zurückgeschickt.“

Die Kanzlerin gab sich wesentlich bescheidener und diplomatischer: „Schon bevor ich ins Flugzeug stieg, wusste ich: Den Griechen muss immer und immer wieder geholfen werden! Eine erneute Finanzspritze ist zudem im deutschen Interesse: Wir müssen immerhin die Zeit überbrücken, bis die Türkei der EU beitritt … was ja ebenfalls Abermilliarden an Euros kosten wird.“

Die Verhandlungen zuvor waren mit harten Bandagen geführt worden. So hatte sich Yanis Varoufakis anfangs geweigert, auch nur einen Cent der bereits erhaltenen Kredite zurückzuzahlen – derartiges würde seiner Meinung nach „den Stolz des griechischen Volkes beleidigen“. Doch Angela Merkel blieb standhaft, allein deshalb kam folgender Kompromiss zustande:

Griechenland muss in den nächsten Jahren (den genauen Zeitpunkt kann das Land selbst bestimmen) 20 Tausend EUR zurückzahlen. Im Gegenzug erhält es von Deutschland bereits in der kommenden Woche einen neuen Kredit in Höhe von 500 Milliarden EUR. Weitere deutsche Hilfsleistungen sollen zeitnah folgen.

Etwa ein fauler Kompromiss, wie Skeptiker bereits jetzt meinen? Offensichtlich nicht. Großbritanniens Finanzminister George Osborne äußerte auf Anfrage, dass dies alles für die EU kein Problem darstelle, so lange Deutschland die Gelder allein aufbringe und sowieso die gesamte Verantwortung trage.

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„Wunderbar! Die Deutschen zahlen einfach alles!“ George Osborne ist sehr zufrieden mit den Entwicklungen innerhalb der EU.

Eine bittere Pille gab es allerdings dann doch, die die Kanzlerin schlucken musste: Die Griechen brauchen nicht nur Geld: „Was nützt uns das schmutzige Geld der noch schmutzigeren Deutschen, wenn wir damit nichts anfangen können?“, fragte der notorisch arrogante Yanis Varoufakis die anwesenden Journalisten. Keiner von ihnen hatte darauf eine Antwort parat.

Der griechische Finanzbeschaffungsminister hat zugegebenermaßen Recht: Seine Landsleute haben bis zu 24 Monate bezahlten Urlaub pro Jahr. Wer also soll die notwendige Arbeitsleistung erbringen, um den griechischen Wiederaufbau zu bewältigen? Auch hier lenkte Kanzlerin Merkel schließlich ein. Ab Mai dieses Jahres werden 5000 deutsche Facharbeiter nach Griechenland reisen, um nahe Athen ein riesiges, noch nie dagewesenes Freizeitcenter zu errichten. Für die Gesamtkosten hierfür sollen insbesondere Bayern und Baden-Württemberg aufkommen.

„Disney-Land wird daneben wie ein einziger Kapitalistendreck aussehen!“, schrie Yanis Varoufakis mit sich überschlagender Stimme ins Mikrofon.

Zum Abschluss überreichte er der deutschen Kanzlerin ein Ölgemälde, auf der sie selbst als Adolf Hitler abgebildet ist. „Die Darstellung deutscher Politiker mit Hitlerbart gehört zu den ganz großen kulturellen Traditionen unseres Landes. Wir sind ein sehr kreatives Volk!“, betonte er, während er wiederum intensiv Taschenbillard spielte.

Die Kanzlerin bedankte sich überschwänglich für das unerwartete Geschenk und bemerkte vor lauter Freude gar nicht, wie sich der griechische Minister untenrum frei machte, sein Glied hervorholte, um ihr dann mit prall-gelbem Strahl auf die Schuhe zu puschern.

„Hach, dieser Varoufakis auch immer!“, rief die Merkel schließlich … und nahm den Vorfall dann sportlich: „Ein humorvoller Mann, mit dem Geschäfte zu machen die reinste Freude ist!“

Fazit: Die EU ist ein lebendiges Gebilde, voller Überraschungen und Mitgefühl. Für Deutschland ist das Bündnis überdies ein besonderer Glücksfall, denn:

Wären wir ohne EU jemals Weltmeister in Sachen Armutseinwanderung, Grenzkriminalität und Transferleistungen ins Ausland geworden? Wohl kaum. Daran sollten die Rechtsradikalen, die die EU ständig kritisieren, vielleicht auch mal denken!

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Veröffentlicht am 2. Februar 2015 in Deutsches Leid, Undefinierbar und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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