Lustige Negergeschichten

neger_gesang

Sänger mit rassistischem Namen!

Meine Mutter ist ja ziemlich alt. Ich weiß gerade nicht, ob sie nur den Ersten Weltkrieg oder sogar schon den Zweiten miterlebt hat. Jedenfalls ist sie Jahrgang 1962. Entjungfert wurde sie bereits in den 70ern. Damals lag Berlin noch in Trümmern (z. B. die Gedächtniskirche), und meine Mutti hatte einen „Negerfreund“, wie sie es nennt. Einen GI, der eigentlich in Oklahoma zuhause gewesen war.

„Neger war zu meiner Zeit ein ganz normales Wort“, sagt Mutti oft. Und dann geht für gewöhnlich die ganze Litanei los: Dunkelhäutige Menschen hätten früher nicht ins Kino gedurft (hat wohl was damit zu tun, dass man damals während des Films Schokolade statt Popcorn gefuttert hat), und ebenso wäre es ihnen untersagt gewesen, nach 18 Uhr über den Zebrastreifen zu gehen.

Es gab aber auch positive Beispiele! Der Vater von „Pippi Langstrumpf“ (seinerzeit eine echte Filmheldin, ähnlich wie heute „James Bond“) war ein Neger gewesen, sogar Negerkönig, und zwar in Taka-Tuka-Land. Und im Fernsehen trat – meist zur Faschingszeit – ein komischer alter Sänger auf, der „Ernst Neger“ hieß, obwohl er doch ein Weißer war. Etwas Lustigeres ist kaum vorstellbar.

Heutzutage ist das leider alles anders geworden. Die Berliner Tageszeitung „taz“ hat mal eine Podiumsdiskussion zur Fragestellung „Ist es noch zeitgemäß, Neger als Neger zu bezeichnen?“ veranstaltet. Viele Teilnehmer waren Türken, die ja nun so gar nichts mit diesem Thema zu tun haben. Es waren auch richtige Deutsche dabei, die lieber nicht hingegangen wären. Eine Mitgliedin der GRÜNEN sowie eine Veganerin fielen nämlich tot um! Die beiden konnten das schlimme Wort „Neger“ einfach nicht mehr ertragen und starben noch während der Veranstaltung. Jede Hilfe kam zu spät, selbst homöopathische Mittel schlugen nicht an.

Aber wie komme ich überhaupt auf ein derart blödes Thema? Am 10.02.2016 erschien auf der Achse des Guten ein Erlebnisbericht von Lars Neger, der tatsächlich ein entfernter Verwandter des Faschingssängers Ernst Neger ist. Titel: „Mein Leben als Neger“. Höhepunkt der Story: Der gute Lars legt einer dunkelhäutigen Sparkassenmitarbeiterin seinen Personalausweis vor. Verstehen Sie?? Die Frau ist eine Schwarze und Lars heißt mit Nachnamen „Neger“!!

Ob die derart kompromittierte Frau den Lars erschossen hat, oder ob die beiden mittlerweile glücklich verheiratet sind, erfahren Sie genau hier:

neger_leben

Lars Neger auf der Achse des Guten

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Veröffentlicht am 18. Februar 2016 in Deutsches Leid, Kurios und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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