Archiv der Kategorie: Außerirdisch

Erschütterndes Geständnis: Ich bin ein Horror-Clown!

Zurzeit hört man unentwegt Geschichten von sogenannten Horror-Clowns. Leute werden erschreckt und verfolgt, können sich dann aber erfolgreich zur Wehr setzen. Die meisten dieser Berichte sind frech erlogen – ausgedacht von Wichtigtuern: z. B. von 13-Jährigen Schulversagern mit Analdrüsenverstopfung oder von schrumpeligen Rentnerinnen mit Gebärmutterkuchensenkung.

Aber was ist dran an diesen Horror-Clowns? Gibt’s die wirklich?

Ja, einen zumindest gibt es: Ich, Pätus Bremske, bin nämlich einer dieser mörderischen Spaßmacher! Ich gebe alles offen zu und werde mich irgendwann auch der Polizei stellen

Wie konnte es jedoch dazu kommen, dass ein gutaussehender, hochintelligenter und extrem potenter Mensch wie ich zum Horror-Clown wurde?

Der Horror-Clown ist ja die logische Fortführung des Zirkus-Clowns, welcher – was viele nicht wissen – bereits im Jahre 1634 in Osnabrück erfunden wurde. Warum der Zirkus-Clown so berühmt wurde und sich derart ausbreiten konnte, bleibt bis in die heutige Zeit hinein rätselhaft. Was an übergroßen Schuhen oder Blümchen an einem albernen Hut witzig sein soll, erschließt sich keinem klar denkendem Menschen.

1988 jedenfalls kam der Film „Killer Klowns from Outer Space“ in die Kinos. Der Streifen brachte die endgültige Wende: Die Clowns zeigten ihr wahres Gesicht.

Heutzutage kann man den Film überall im Internet gratis gucken. Auch ich zog mir den Clip letzte Woche rein … und wurde sofort vom Killer-Clown-Virus angesteckt!

Sex Clown

Clowns sind zu grauenhaften Dingen fähig!

Ja, so ein  Killer-Horror-Clown wollte ich auch sein! Irgendwann abends klaute ich meiner stinkbesoffenen Mutter einen 50-EUR-Schein aus dem Portmonee. Mit der Knete ging ich flugs runter, zum Porno-Shop, der sich bei uns im Haus befindet. Zum Glück hatte man dort noch einige Horror-Clown-Kostüme vorrätig.

Am nächsten Tag schwänzte ich die Uni und zog stattdessen die grauslige Clowns-Maske über. Meine erste Anlaufstelle war die Kindertagesstätte in der Drakestraße, wo ich als Kind immer von meiner Mutter abgegeben wurde. Ich schlich mich rein und sah ein Dutzend Gören, die gerade fröhlich spielten.

Ich trat hervor und rief grauenhafte Wörter: „Aufräumen!“, „Zähne putzen!“ und „Mittagsschlaf!“

Die Kinder waren schockiert und heulten los. Das machte mich sehr glücklich. Doch plötzlich begannen sie mit Legosteinen nach mir zu werfen, so dass ich die Flucht ergreifen musste. Meine nächste Station sollte die Katholische Kirche im Gardeschützenweg sein. Diese verfluchten Katholiken hatte ich schon lange auf dem Kieker!

Ich überprüfte den Sitz meines Clownskostüms und stürmte rein in die Kirche. Als erstes pullerte ich eine ordentliche Ladung Gelb ins Weihwasserbecken. Der Pfarrer kam sofort angerannt, aber bevor ich er mich anmeckern konnte, beugte ich mich vor und rotzte in seine albernen Klamotten.

Teuflisch lachend rannte ich wieder ins Freie, doch ich kam nicht dazu, meine tollen Streiche großartig zu genießen. Ich erblickte nämlich etwas, das mich maßlos überraschte und völlig dem Konzept brachte. Ich hatte ja schon einiges erlebt, aber konnte es DAS wirklich geben?? So groß und unheimlich? Es widersprach einfach allen Gesetzen der Natur!

Bald werde ich von diesem seltsamen Erlebnis berichten.
Bis dahin, alles Gute:
Euer Pätus Bremske!

 

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100 Jahre Erich von Däniken

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Vom Commis de Rang zum Alien-Flittchen: Erich von Däniken

Der große Wissenschaftler und Volksaufklärer Erich von Däniken feiert am 14. April 2035 seinen 100. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch im Voraus!!

Burkhard Müller-Ullrich schrieb vor einiger Zeit im zionistischen Freimaurer-Blog Achse des Guten in Bezug auf Däniken folgende Zeilen:

Jedes Kind weiß heute, dass Aliens die Macht über uns und unsere Welt übernommen haben, denn einerseits gibt es Anzeichen, dass wir nur ein matrixmäßiger Entwurf im Hirn eines heuschreckenartigen Universums-Spekulanten sind, und andererseits braucht man bloß mal unsere führenden Politiker anzuschauen, dann besteht kein Zweifel, dass es sich um ausrangierte Avatare einer Truppe von intergalaktischen Rowdies handelt. Weil das alles so selbstverständlich ist, kennt kein Kind mehr Erich von Däniken, den sagenhaften Mysterien-Mann aus der Schweiz, der die geheimnisvolle Kunst beherrschte aus reinem Humbug Geld zu machen.

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Inzwischen ist es ein wenig still geworden um den einst so betriebsamen Bestsellerautor, Vortragsredner und schillernden Multimillionär – nicht nur weil er mit 75 seinen präastronautisch-postpublizistischen Ruhestand genießt, sondern auch weil er der heutigen Mediengesellschaft einfach nichts mehr zu bieten hat. Verschwörungstheorien zu verbreiten, ist mittlerweile Volkssport, Zweifel an jeder offiziellen Wahrheit ebenfalls; im Internet kursiert jedweder Mumpitz auch ohne den Anschub durch einen großen Buchverlag.

Ja, ich finde, da hat der Burkhard Recht.

Aliens in Menschengestalt bedrohen die Erde

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Prof. Frödinger (Bild oben) warnt vor den Gefahren, die von Aliens in Menschengestalt ausgehen.

Wer mit offenen Augen durchs Leben tappert, der kann leicht unterscheiden, welche Personen irdischer und welche extraterrestrischer Herkunft sind. Darauf weist eine Studie hin, die unter der Leitung des Weltraumforschers Prof. Dr. Bernd Frödinger erstellt wurde.

Aliens kann man unter anderem an ihrer ungewöhnlichen Kopfform, die sie häufig unter grotesken Frisuren oder skurrilen Brillen zu verbergen suchen,  erkennen“, erklärte Frödinger neulich auf einer Pressekonferenz. Er warnte diesbezüglich ausdrücklich vor den Gefahren, die von den fremdartigen Geschöpfen ausgehen. „Sie wollen weltweiten Schrecken verbreiten, zum Beispiel den Kapitalismus!“

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Mitunter verkleiden sich Außerirdische als junge, hübsche Frauen. Lediglich an der typischen Kopfform sind sie dann zu erkennen.

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Auch als „stinknormale“ Familie treten die Aliens in Erscheinung. Rechts im Bild: Mr. Spock in jung.

Was ist zu tun, wenn man ein solches Alien erblickt, getarnt als Bäckereifachverkäuferin oder als Zeitungsjungen? „Ganz einfach!“, beruhigt Frödinger seine alarmierte Zuhörerschaft. „Rufen Sie mich oder einen meiner Mitarbeiter an. Wir fangen den Außerirdischen ein und beseitigen ihn umgehend.“

Dabei, so Frödinger, kämen handelsübliche Foltergeräte (Mikrowelle, Nagelschere) zum Einsatz. Dieses Vorgehen sei zwar extrem brutal und blutig, er sähe aber angesichts der drohenden Gefahr für die Weltbevölkerung keine andere Möglichkeit.

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Erst vor kurzem konnte in den USA ein brandgefährliches Alien dingfest gemacht werden.

Claire La Belle saugt Menschen mit Riesenstaubsauger ein!

Wer von der Natur kein gutes Aussehen mitbekommen hat, der kann sich wenigstens einen hübschen Künstlernamen zulegen – die teddybärenhafte Oma, die wir in obigem Videoclip bewundern dürfen, nennt sich beispielsweise Claire La Belle.

Eigentlich heißt sie Karin Bamberg (geborene Bilger). Nach eigener Darstellung verfügt sie über eine stabile Standleitung zu diversen Aliens, hochrangigen Astralpolizisten sowie überaus prominenten Erzengeln. All diese kosmischen Oberlehrer erklären der lieben Karin unentwegt  das Leben von A bis F (bzw. H bis J). Nicht ohne Erfolg: Inzwischen ist die ulkige Frau randvoll mit tiefschürfenden Weisheiten vollgestopft; unter ihrer Prinz-Eisenherz-Frisur sollen sich Informationen angesammelt haben, die mindestens 10% einer handelsüblichen CD (Compact Disc) belegen würden.

Claire La Belle aka Karin Bamberg ist zum Glück selbstlos genug, um uns an ihrem profunden Wissen teilhaben zu lassen. Vorn und hinten quellen sie aus ihr heraus, die erstaunlichen Erkenntnisse. Mit dem seligen Dauergrinsen eines Honigkuchenpferdes labert Karin die Besucher ihres YouTube-Kanals zu – durchschnittlich eine Viertelstunde lang pro Clip. Und während sich der kopfschüttelnde Zuschauer fragt, ob die Gute nicht gewaltig einen an der Klatsche hat, schwirren häufig aufgeregt wirkende Scheißhausfliegen um Claires Bollerkopf herum. Vermutlich handelt es sich um als Fluginsekten getarnte Mikroraumschiffe unserer „Lichtgeschwister“, die nachsehen wollen, ob das alte Mädchen bereit für die “Evakuierung” ist, von der sie unentwegt faselt. Eine Evakuierung in die Klapsmühle versteht sich.

Den kosmischen Riesenstaubsauger, welchen Claire Bamberg im Video beschreibt, gibt es übrigens tatsächlich – in einem alten Film!

Das wird Sie vermutlich auch gar nicht interessieren:

Claire La Belle: Asthma – wo kommt es her? Wo geht es hin?

Stefan Bamberg – der erleuchtete Göttergatte der Claire La Belle (Psiram)

Thyl Steinemann, der Braunbär aus den Bergen

Thyl Steinemann

Auch in der Schweiz gibt es noch Braunbären – beispielsweise Thyl Steinemann!

Bei Thyl Steinemann handelt es sich um einen braunesoterischen Verschwörungstheoretiker im Endstadium. Er ist das Opfer seiner eigenen Dummheit, zu Grunde gerichtet von verschwörungstheoretischen Wahnvorstellungen. Noch vor vier Jahren wohnte er, gemeinsam mit seiner Ehefrau Sylvia, in einem schönen Haus in Graubünden – wundervoll gelegen, mit Blick auf die Alpen. Jetzt ist er von Verwahrlosung bedroht.

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Steinemann wurde 1933 in der Schweiz geboren.

Einen an der Waffel hatte Steinemann wohl schon immer, aber was die Lebensumstände betrifft, so ging es mit ihm erst rapide bergab, nachdem seine Frau verstarb. Steinemann verlor durch ungeschicktes Agieren nicht nur sein Haus, sondern nahezu sämtliches Hab und Gut. Mittlerweile haust er in der winzigen Mansarde eines Altbaus. Alles wirkt spartanisch bis ärmlich. Geblieben ist ihm die monatliche Rentenzahlung des Schweizer Staates sowie eine Tastenfidel, auf der er an Bahnhöfen und anderen öffentlichen Orten spielt, um sich etwas dazuzuverdienen.

Der Wahn hat Steinemann weiterhin fest im Griff. Der hagere Rentner glaubt seit Jahren fest daran, dass er schon bald eine größere Erbschaft erhalten wird. Ein windiger afrikanischer Anwalt hat ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt. Selbstverständlich soll Steinemann zunächst einen ordentlichen Betrag überweisen, um überhaupt an das Erbe zu kommen. Steinemanns Geschwister weigern sich indes, diese angeblichen Anwaltskosten vorzustrecken. Sie versuchten ihrem Bruder die Augen zu öffnen – es handle sich um „Betrug, um nichts anderes als Betrug“. Doch Steinemann ist und bleibt in jeder Hinsicht uneinsichtig.

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Schlecht gemachtes Fake: Deutsche „Reichsflugscheiben“ über den Schweizer Alpen.

Er glaubt an Chemtrails, bösartige HAARP-Strahlen, an Reichsflugscheiben, ans Channeln und anderen Unfug. Steinemann ist ein klassischer Antisemit. Auf seiner Homepage hat er die „Protokolle der Weisen von Zion“ veröffentlicht, und zwar mit dem lügenhaften Hinweis, dass es sich um authentische Texte handle. Zudem verlinkt Steinemann fleißig zu den Seiten der rechtsextremistischen deutschen Reichsbürgerbewegung.

Nicht minder abscheulich seine Rubrik „Antlitzkunde – Menschenkenntnis“, in der er die sogenannte Physiognomik auferstehen lässt. Selbige wurde von NS-Akademikern praktiziert, die glaubten, per Gesichtsanalyse einen jüdisch-stämmigen Reichsbürger von einem original Sauerkraut-Deutschen unterscheiden zu können.

Thyl Steinemann ist in die Fußstapfen dieser Scharlatane getreten. Er projiziert munter Charaktereigenschaften in jedes x-beliebige Gesicht. Eine persönliche Begegnung ist hierfür nicht notwendig, ein Foto aus dem Internet genügt. Steinemann kann sogar die Charaktereigenschaften einer Phantasiefigur wie die des Uncle Sam benennen, aufgrund der altbekannten Zeichnung:

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Uncle Sam ist böse!

Auch die angeblichen Charakterschwächen des ehemalige US-Präsident George W. Bush werden aufgezeigt. Nebenher erfährt der verblüffte Leser, dass Bush inzwischen durch einen strapazierfähigeren Klon ausgetauscht wurde.

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George W. Bush ist böse!

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Ariel Sharon ist (war) böse!

In Thyl Steinemanns Schubladenuniversum existieren auch gute Menschen. Wahrhaftige Lichtgestalten sogar! Dem – inzwischen dahingeschiedenen – Massenmörder Osama Bin Laden beispielsweise werden eine Reihe höchst positiver Eigenschaften angedichtet. Allerdings ging Steinemann bei seiner Analyse von der Fehlannahme aus, dass der Terroristenchef Afghane gewesen sei:

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Osama Bin Laden ist (war) lieb!

Garniert wird der kranke Schwachsinn dann mit Links zu Behauptungen wie „Hitlers Friedensbemühungen vor dem Russlandfeldzug“ oder der dummfrechen Lüge, Anne Frank (die von Steinemann als „Holocaust-Ikone“ verhöhnt wird) hätte das KZ überlebt.

Thyl Steinemann sollte mal einen Blick in den Spiegel werfen. Vielleicht wird ihm ja anhand der eigenen Gesichtszüge klar, dass er ein selten dummer und hasserfüllter Mensch ist. Ansonsten taugt der Heini noch als Warnung für seine Gesinnungsgenossen – nämlich in der Hinsicht, dass der heutzutage kursierende Verschwörungswahn auch zu einem beachtlichem sozialen Abstieg führen kann.

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Thyl Steinemanns peinliche Bettelei

Die nächste Verrückte: Alice Walker

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Alice „Detta“ Walker?

In Stephen Kings Romanserie von Roland und dem Turm gibt es Figur namens Detta Walker, eine Farbige, die extrem schlecht auf Weiße zu sprechen ist. In der Realität existiert eine Alice Walker, die extrem schlecht auf Israelis zu sprechen ist. Die Jüdische Allgemeine berichtete im Juli dieses Jahres:

Schlagzeilen, wenn auch nicht im engeren Sinne literarische, hat die afroamerikanische Schriftstellerin Alice Walker zuletzt im Juni 2012 gemacht, als die Verfasserin des von Steven Spielberg erfolgreich verfilmten Sklavereiromans Die Farbe Lila eine israelische Ausgabe ihres Buchs aus politischen Gründen untersagte. Der Umgang Israels mit den Palästinensern sei schlimmer als alles, was sie zu Zeiten der Rassentrennung in den USA erlebt habe, erklärte die 69-Jährige, die auch schon bei der Gaza-Flottille mitgemacht hatte.

Doch es kommt noch dicker:

(sie) schreibt […] von einem israelischen »Genozid« an den Palästinensern, wirft dem jüdischen Staat »ethnische Säuberungen«, »Verbrechen gegen die Menschheit« sowie »diabolische Folterungen« vor.

Das ist der übliche antizionistische Diskurs, wie man ihn meist aus der linken Ecke hört. Doch Walker geht noch weiter, spricht von den Juden als einem Volk, dass »verzweifelt nach dem giert, was andere Völker haben«. Sie bezieht sich auch auf die Tora und schreibt von »Vergewaltigungen, Morden, Raubzügen, Versklavung der Eroberten, Landnahme«, die »Israels Verhalten bis heute bestimmen«. Das sei schon kein bloßer Antizionismus mehr, konstatierte die Anti Defamation League, sondern »unverhüllter Antisemitismus«.

Doch wie kam die gute Alice Walker zu ihrem geistigen Durchfall?

Eine Wurzel für Walkers Abneigung gegen Israel und die Juden hat kürzlich Jonathan Kay […] öffentlich gemacht. Kay hatte in Walkers Blog einen Eintrag der Autorin gefunden, in dem sie sich begeistert über die Publikation Human Race Get off Your Knees von 2010 äußerte, ein 750 Seiten dickes »Sachbuch« des britischen Autors David Icke.

Der ehemalige Fußballprofi »enthüllt« dort, dass die Erde von außerirdischen Reptilien beherrscht wird, mithilfe von Angehörigen einer Zwischenrasse, die vor langer Zeit aus einer Kreuzung besagter Reptilien mit abtrünnigen Vertretern der Gattung homo sapiens entstand. Vertreter dieser Reptilienmenschen sind laut Icke unter anderen Queen Elizabeth, Georg W. Bush und Barack Obama, vor allem aber die »Rothschild-Zionisten«.

Kein Wunder. Schließlich haben die außerirdischen Reptilien – bei Icke heißen sie »Annunaki« – die Erde nur deshalb im Visier, weil sie Gold brauchen, um ihr Nervensystem im Gang zu halten. Und wer besitzt bekanntlich das Gold? Alice Walker weiß es: »Sie wollten Gold, und sie brauchten Sklaven, um es abzubauen. Na, an wen erinnert uns das? Ich frag’ ja nur …«

Walker stört sich auch nicht daran, dass David Icke in seinem Buch mehrfach und zustimmend aus der lügenhaften Hetzschrift „Die Weisen von Zion“ zitiert. Im Gegenteil – in einer Radiosendung legte empfahl sie Ickes Buch allen Zuhörern auf das Wärmste. Und wie alle Truther und Verschwörungstheoretiker hält sie wirre Gedankengänge, Hass und Leichtgläubigkeit für eine Form ganz besonderer Intelligenz:

»Wir erwachen. David ist bereits erwacht.«

Ja, in einem selbst geschaffenen Irrenhaus, aus dem man wohl nur noch mit professioneller Hilfe entkommen kann.

Pätus Bremske – The Man Of Steel

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„Man Of Steel“-Wallpaper

Hab‘ mir letzte Woche „Man Of Steel“ angeguckt, weil ich sehen wollte, wie die da mein Leben verfilmt haben. Aber im Cinmaxx am Potsdamer Platz war es schrecklich – Popcorngestank ohne Ende und die Lautsprecher viel zu weit aufgedreht.

Der Film war auch schrottig, langweilige Dialoge, viel zu viele einstürzende Hochhäuser, Geballer und Gehaue. Wie in diesen Bud-Spencer-Filmen aus Uropas Glanzzeiten.

Da lob ick mir den türkischen Süperman, der hat es wenigstens drauf:

Entsetzlich: Berliner isst versehentlich Alien auf!

Fress-Alien

Kam, um die Erde zu retten und landete auf dem Grill: kommunistischer Außerirdischer!

Letzten Mittwoch kam es in der Hauptstadt zu einem dramatischen Ereignis: zur Notlandung eines UFOs aus einem befreundeten, sozialistischen Sonnensystem. Die fliegende Untertasse kam im  Park am Buschkrug (Neukölln) runter, wo der Bolle-Berliner Bode Boserke (56 Jahre, unverschuldet arbeitslos (wegen Arbeitsallergie)) mit seinen Kumpanen HotteJustav und Fritze gerade eine Grillparty veranstaltete. Die vier feierten bei fünf Kästen Bier den neuesten Sieg von Hertha BSC.

Hundewiese

Sozialistisches UFO: Notlandung auf der Hundewiese.

Plötzlich, wa, steht da son komischa Kastn uffe Wiese. Ne rosa Sau tut raushüpfen, quickt rum, von wejen ‚Ick komm in friedlacha Mission‘ oda so. Meene Suffkumpane, und icke sowieso, hatten sowatt von Mordshunga und dachtn, dett Dingens wär bestimmt nen schmackes Schween. Also ruckzuck jeschlachtet, dett Teil, uffm Jrill jeschmissen und verschnabuliert. Manno, war dett lecka, und satt jemacht hats ooch. Konntn wa ja nich wissen, datt dett Männeken nen aussairdischa Kommunist jewesen is, oda wie jetze, wa?!“

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Makabrer Irrtum: Bodo Boserke hielt den Außerirdischen für ein Mastschwein!

Da das Strafgesetzbuch das Aufessen von Außerirdischen nicht ahndet, kam Bodo Boserke mit dem Schrecken und starken Blähungen (das Alien war nahezu unverdaulich) davon. Die anti-zionistischen, anti-kapitalistischen Außerirdischen jedoch werden die Erde wohl nicht mehr so schnell aufsuchen. Kein Wunder, nach so einer Erfahrung…

Alien Mörder

Bodo Boserke bereut seine Tat, besteht aber darauf, dass das Alien besonders gut geschmeckt hat.

Die Wilhelm-Reich-Verschwörung!

orgon-akkumulator

Der Orgon-Akkumulator existiert in zahlreichen Variationen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser!

Haben Sie schon mal etwas von einem gewissen Wilhelm Reich gehört? Der war so eine Art Superheld, deshalb zog es ihn auch nach Amerika, dort, wo BATMAN, SUPERMAN und SpongeBob Schwammkopf für Moral & Gerechtigkeit kämpfen. Denn auch Reich hatte eine (un-)heimliche Superkraft entdeckt:

Nach eigenen Angaben führte Reich in den USA der 1950er Jahre einen “kosmischen Krieg” gegen außerirdische, fliegende Untertassen, die Anfang der 1950er Jahre in Mode kamen. Reich nannte sie “EAs” (“Energy Absorbers”). Er glaubte, dass die “EAs” der Erde Orgon, also Lebensenergie, entzögen, die sie für ihren Antrieb bräuchten. Sobald Reich ein “EA” sichtete, versuchte er, ihm mit dem Wolkenbrecher Orgon-Energie zu entziehen. Für seinen kosmischen Krieg hatte Reich eine Organisation namens “Kosmisches Orgon-Ingenieurwesen” gegründet, das aus seinem Sohn Peter und seinem Schwiegersohn Bill Moise bestand. In unzähligen Briefen an Präsident Eisenhower und die US-Luftwaffe berichtete er von seinen Beobachtungen und bat um Unterstützung für seinen kosmischen Krieg. Kommunisten und Gangstern in der USA-Regierung gab er schließlich die Schuld daran, dass seine Warnungen vor den außerirdischen Eindringlingen nicht ernst genommen wurden. (1)

Wie konnte Wilhelm Reich überhaupt ein solches Genie entwickeln? Vermutlich deshalb, weil er ein alter Kumpel von Sigmund „Weißnase“ Freud war!

Als sich Freud nämlich, angeregt durch einige Kilo Kokain, die Psychoanalyse ausdachte, konnte Willi sich vor Begeisterung kaum noch einkriegen. Dass Babys ihre Mütter fressen wollen und Kleinkinder sich nichts sehnlicher wünschen als Sex mit ihren Eltern – diese Idee fand er einfach spitze! Dennoch schaffte Wilhelm Reich es locker, dieses durch Drogen inspirierte Konglomerat noch zu toppen. Beispielsweise erfand er den Orgonakkumulator, mit dem man die geile Libido (“Triebenergie”) einfangen und nutzbar machen kann. Dazu muss man lediglich aus alten Holzlatten und gebrauchter Alufolie ein verhutzeltes Toilettenhäuschen basteln und einige Stunden darin rumhocken.

Reich versuchte als Schüler Sigmund Freuds sein Leben lang die Libido, die Triebenergie des psychischen Geschehens nach Sigmund Freud, als eine quantitativ messbare physikalische Energie zu beschreiben, der er den Namen Orgon gab. Er führte eine Reihe von Experimenten durch, aufgrund derer er seine Theorie einer spezifischen Lebensenergie als bewiesen ansah. Nach Reich sei seine Lebensenergieforschung von einer Kampagne von Kommunisten, Faschisten und Kapitalisten bekämpft worden. Er sah (wahnhaft) eine regelrechte (…) Verschwörung gegen sich selbst in diesem Zusammenhang. Er beschuldigte sogar Albert Einstein, an der Verschwörung teilzuhaben. (2)

Ohne CIA, FBI und Mossad wären wir – dank Wilhelm Reich – beinahe alle überglücklich geworden. Aber da es diese menschenfeindlichen, kapitalistischen Geheimdienste ja nun einmal gibt, nahm es ein schlimmes Ende mit dem Meister:

Ein 1955 verfügtes (US-)gerichtliches Verbot der Verwendung dieser Orgon-Akkumulatoren sowie die Verfügung, diese Geräte selbst sowie alle seine Bücher zu vernichten, wurde von Reich nicht akzeptiert, da es sich um eine wissenschaftliche Frage handele, die nicht von einem Gericht zu klären sei. Nachdem ein Mitarbeiter Reichs gegen das gerichtliche Verbot verstieß, Orgon-Akkumulatoren über Grenzen der US-Bundesstaaten zu transportieren, wurde Reich 1956 zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen „Missachtung des Gerichts“ verurteilt. Reich trat die Strafe am 12. März 1957 an und starb während der Haft am 3. November 1957. Als Todesursache wurde Herzversagen angegeben; eine Autopsie seines Leichnams fand jedoch nicht statt. (3)

Dennoch sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben, denn immerhin gibt es noch den Orgon-Engel-Energie-Akkumulator:

Mit vorzüglichster Hochachtung!
Ihr und Euer Pätus Bremske

Nachlese zum Weltuntergang, der nicht stattfand

Nicht-Weltuntergang

Nebadon-Blog: Toll, was die Braun-Esoteriker am 21.12.2012 alles erreicht haben!

Der 21.12.2012 sollte ein ganz besonderer Tag werden. Viele Menschen fieberten dem vermeintlichen Weltuntergangstermin entgegen wie kleine Kinder dem Weihnachtsfest. Dann gab es noch diejenigen, die meinten, Außerirdische und/oder Engel würden erscheinen, um die Erde vor dem Kapitalismus zu retten. Auch von einem Aufstieg in die 5. Dimension war die Rede … obwohl niemand wusste, was das eigentlich bedeuten soll.

Übermäßiger Alkoholgenuss führt am nächsten Tag unweigerlich zu einem Kater. Wahnhafte Zukunftserwartungen, die sich nicht erfüllen, ziehen ebenfalls ein schmerzhaftes Erwachen nach sich.

Jemand der nach dem Aufstehen mit den Nachwirkungen von Bier, Wein und Schnaps zu kämpfen hat, ist nicht gut damit beraten, er möge umgehend weitersaufen. Spätestens nach 24 Stunden verschwinden die Beschwerden von allein. Jemand, der esoterische Wahnvorstellungen im Übermaß konsumiert hat, darf nach dem Erwachen ebenfalls keine neuen, fixen Ideen zu sich nehmen. Besser, er wartet geduldig, bis die Enttäuschung und die Paranoia abklingen. Doch das wäre vom durchschnittlichen UFO-Gläubigen vermutlich zu viel verlangt.

Ein Blog, das den Hype um den 21.12.2012  im Vorfeld extrem anheizte, ist Nebadon (2) – Betreiber ist der Chemnitzer NPD-Sympathisant Wolfgang Jandik. In einem seiner antisemitisch-rechtsradikalen Blogs bezeichnete Jandik die NPD als „einzige Wahrheitspartei der BRD“:

Antisemit_Grass

xinos.wordpress.com/2012/04/10/gunter-grass-nicht-iran-israel-ist-der-feind-der-menschheit

Nebadon (2) wird nach Jandiks eigenen Angaben bis zu 20.000 Mal am Tag angeklickt. Entspricht dies der Wahrheit, handelt es sich um einen der meistgelesenen deutschen Blogs. Tatsächlich gibt es dort zahlreiche Artikel, die  weit über 100 Leserkommentare aufweisen. Die meisten Seitenbesucher sind so unklug wie der Blogbetreiber. Extremer Aberglaube und schizophrene Vorstellungen in Bezug auf eine Weltverschwörung (durch Zionisten, „Kabale“, NWO) sind das tägliche Brot einer durchgeknallten Mischpoke, die sich für „erwacht“ hält, während alle anderen als „Schlafschafe“ bezeichnet werden.

Trotzdem hat die Tatsache, dass am 21.12.2012 rein gar nichts passierte, auch bei den Verrückten einigermaßen für Irritierung gesorgt.

Im Kommentarbereich wurde ordentlich geschimpft, man fühlte sich belogen und betrogen: http://nebadonien.wordpress.com/2012/12/23/9800/#comments

Wolfgang Jandik (der sich den Nick „Wolf“ zugelegt hat und als Userbildchen das Symbol der fiktiven, nationalsozialistischen Vril-Gesellschaft verwendet) sah sich zum Handeln veranlasst: Er deutete den 21.12.2012 zum Tag des Sieges über die Juden und andere angebliche Weltverschwörer um.

Es sei (von wem auch immer) u. a. verhindert worden, dass

… es zu massiven „Natur“-Ereignissen kam

… nukleare Anschläge auf Großstädte stattfanden

… der 3. Weltkrieg entfesselt wurde.

Als kleiner Bonus wurden zusätzlich, mal eben so, die Atomwaffen des „Zionistenstaates“ unschädlich gemacht sowie einige militärische Satelliten zum Absturz gebracht (natürlich nur bösen Satelliten, die der Westen ins All geschossen hat). Von Rechts wegen hätte die Leserschaft ihren Märchenonkel Jandik nach einem solch dummdreisten Lügenartikel teeren und federn müssen. Es blieb lediglich bei sarkastischen Bemerkungen und harscher Kritik.

Im Gesamtergebnis macht Jandik weiter wie zuvor … und täglich findet er neue Dumme, denen er seinen esoterisch verbrämten Hass auf den deutschen Staat, den Westen im Allgemeinen, die Markwirtschaft und die Demokratie unterjubeln kann.

So wie der Trinker das Trinken nicht lassen kann, so können diese Leute nicht von ihren paranoiden Vorstellungen lassen. Auf den Säufer wartet das delirium tremens, auf den Braun-Esoteriker die geschlossene Psychiatrie.

vril

Das Symbol der „Vril“ – eine imaginäre Geheimgesellschaft, die einem rechtsradikalem Aberglauben zufolge die Nazis an die Macht gebracht haben soll. Die Loge hätte zudem den Bau von „Reichsflugscheiben vorangetrieben.

Weitere Links zum Thema:

Reichling’s Blog: Neues von Terra Germania

Reichling’s Blog: Tina Wendts Botschafter in Kapstadt identifiziert

Anti-Reichsdeppen-Forum: Spiritistisch/esoterisch angehauchte Reichsheinis mit braunen Hemden?

Eine weitere Schmuddelseite von Wolfgang Jandik: http://xinos.jimdo.com (Das Passwort zur Rubrik „Deutsches Reich“ lautet „xinos“)

Gernot L. Geise erfolgreich auf dem Mond gelandet!

Geise auf dem Mond

Gleich nach seiner Mondlandung musste Gernot L. Geise herzhaft lachen: Dieser „USA-Astronaut“ war nichts weiter als eine Pappfigur!

Vor einigen Tagen startete der Sachbuchautor Gernot L. Geise todesmutig ins All, um die angeblichen Mondlandungen des imperialistischen Lügenstaates USA endgültig zu widerlegen. Aufgrund physikalischer Unkenntnisse, einhergehend mit der Unfähigkeit logisch zu denken, verflog sich Geise allerdings um einige Lichtjahre. Nur mithilfe zufällig vorbeikommender Prä-Astronauten gelang es dem enthusiastischen Anti-Amerikaner auf dem Mond zu landen. Auf dem Erdtrabanten fand er zahlreiche Beweise, die belegen, dass eine Mondlandung völlig unmöglich ist … jedenfalls für die USA. Anständige Länder (z. B. die Volksrepublik China, die Demokratische Volksrepublik Korea oder Putins Sowjetunion) könnten derartige Mondmissionen hingegen problemlos durchführen.

Gernot L. Geise befindet sich noch auf dem Mond – er steht via Handy in ständiger Verbindung mit dem Kopp-Verlag, der die Exklusivrechte an der Story besitzt. Geise will einige Tage auf dem Erdtrabanten verweilen, um das „herrlich warme Winterwetter hier oben“ zu genießen.

Auf seine Rückreise freue er sich aber bereits: „Von meiner Rakete aus werde ich einen wunderbaren Blick auf die Kontinente haben. Sobald ich über Amerika bin, werde ich das Fenster herunterkurbeln und auf die USA spucken!“ Wer mag Gernot L. Geise das verübeln? Die verlogenen Amis haben es wahrlich nicht besser verdient!

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