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Dr. (?) Axel Stoll ist tot

stoll_handschellen

Landkarte, von vergilbten Klebestreifen an der Wand gehalten, links daneben Handschellen: Noch im Juni bestritt Axel Stoll, erkrankt zu sein!

Bei seinen letzten YouTube-Auftritten sah Axel Stoll bereits arg mitgenommen aus. Der ohnehin magere Mittsechziger wirkte noch eingefallener als sonst;  mitunter sprach er mit lallender Stimme, als ob er unter dem Einfluss starker Schmerzmittel oder Valium stünde.

Am vergangenen Montag, den 28. Juli 2014, drang die Polizei (die offenbar von besorgten Nachbarn, Bekannten oder Verwandten gerufen worden war) in Stolls Wohnung ein. Dort fand man den leblosen Körper des Verschwörungstheoretikers.

Auf ein Fremdverschulden (durch BRD GmbH, Mossad, NSA)  deutete nichts hin. Stoll war im Kreise der Reichsbürger- und Verschwörungstheoretiker – und über diese Szene hinaus- kein Unbekannter. Die Wikipedia schreibt:

(Stoll) war der Auffassung, der Mond sei „in reichsdeutscher Hand“, die Erde hohl und die Sonne kalt. In der „inneren Hohlwelt“ der Erde lebten seiner Meinung nach „mehrere Zivilisationen“, wie eine Expedition 1943 aufgedeckt hätte. Er ging zudem davon aus, dass niemals Amerikaner auf dem Mond gelandet seien. Von der zunächst auch durch ihn vertretenen Chemtrail-Theorie war er zwischenzeitlich abgerückt, glaubte aber an eine umfassende „Wetterkriegsführung“ durch HAARP. Viele Naturkatastrophen, z. B. das Erdbeben am 17. August 1999 in der Türkei, hielt er für künstlich ausgelöst. Er ging von der Existenz außerirdischer Zivilisationen und einer „Galaktischen Konföderation“ aus, die der Menschheit um eine Million Jahre voraus sei und für die die Erde einen „Strafplaneten“ darstelle. Die Pyramiden hielt er neben ihrer Funktion als „Einweihungsstätte“ für Stromakkumulatoren sowie für ein Kommunikationssystem zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen. Letzteres nahm er auch für die Wewelsburg an. Stoll ging von der Existenz freier Energie aus. Er glaubte, es habe während des Dritten Reiches ein deutsches Weltraumprogramm mit Reichsflugscheiben gegeben, in dessen Rahmen unter anderem eine Expedition mit Nikola Tesla zum Pluto stattgefunden habe.

Des Weiteren vertrat er antisemitische und antiamerikanische Verschwörungstheorien […].

Hinzuzufügen ist, dass er sich während eines NSL-Treffens mit „Heil, mein Führer!“ ansprechen ließ und den Gruß mit „Ja, heil!“ erwiderte. Äußerungen wie „…unser Führer Adolf Hitler“ und „Elektro-Jude“  (gemeint waren Fernsehgeräte, respektive der angebliche Einfluss der Juden auf das deutsche TV-Programm) sind ebenfalls dokumentiert.

Während seine Nähe zum Nationalsozialismus und sein Antisemitismus mithin gut belegt sind, wurde nie ganz klar, warum er – insbesondere in den letzten Jahren seines Lebens – fortwährend wahnwitzige Geschichten, eine abenteuerliche als die nächste, über Nazis und Außerirdische zum Besten gab.

Litt Stoll unter einer der im ICD-10 aufgeführten Wahnerkrankungen (Sebastian Bartoschek bestreitet das in seinem Buch), oder war er lediglich ein Wichtigtuer und Lügner? Vielleicht vermischte sich alles miteinander, womöglich glaubte er irgendwann an die eigenen Storys von „reichsdeutschen Kraftstrahlen“, die aus dem Weltraum heraus Panzer knackten – sowie an interstellare Reisen vor 1945, bei denen Menschen innerhalb von Stunden bis zum Pluto und zurück flogen.

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Kaufte Adolf Hitler beim selben Foto-Händler wie Sebastian Edathy?

Perverser_Hitler

Es gibt Perverse, die „mögen“ kleine Jungs, und Perverse die kleine Mädchen bevorzugen…

Am letzten Dienstag wurde in Groß-Berlin ein über 7000 qm großes Luxusanwesen durchsucht. Polizeibeamte stellten 140 Räume auf den Kopf; zudem wurden 26 goldveredelte Badezimmer demontiert. Im Visier der Staatsanwaltschaft befand sich Adolf Hitler – der frühere „Führer“ des Deutschen Reiches.

Nach dem Krieg wurde Hitler, wie allgemein bekannt, wegen seiner Gräueltaten zu einer zweiwöchigen Bewährungsstrafe verurteilt. Seit Oktober 1945 lebt er von der Haftentschädigung, die ihm im Nachgang gewährt wurde: 49.000 EUR im Monat! Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters ist Adolf Hitler nicht mehr berufstätig. Allerdings blieb er politisch aktiv: Neben Dr. Axel Stoll, Mario Romanowski und Peter Fitzek gehört er zu den führenden Köpfen der sogenannten „Reichsbürgerbewegung“. Nun steht dem ehemaligen Diktator erneut juristischer Ärger ins Haus. Die Polizei fand im „Führer-Palast“ Unmengen kinderpornografisches Material.

Hitler beschäftigt 16 Kammerdiener, 7 Chauffeure, 4 Hubschrauberpiloten und 2 Urologen. Einer dieser Lakaien gab den Behörden den entscheidenden Hinweis. Hitler war anscheinend unvorbereitet, als plötzlich die „Sitte“ vor seiner Tür stand. „Er trug lediglich eine gelb-braun gestreifte Unterhose sowie ein völlig verschludertes Hundehalsband. Das hatte früher mal seiner Hündin ‚Blondi“ gehört“, berichtete ein Mitglied des Sondereinsatzkommandos.

Der alte Mann mit dem Schnurrbart versuchte sich offenbar in seinen Führerbunker zu flüchten … aufgrund eines einsetzenden, starken Durchfalls kam er aber die Treppe nicht runter. Sabbernd und zitternd musste Hitler dann zusehen, wie die Polizei sein Anwesen auf den Kopf stellte. Er war jedoch nicht so ahnungslos wie er vorgab. Hitler muss vorab gewarnt worden sein – möglicherweise vom Justizminister höchstpersönlich.

Die Polizei fand 37 PCs, aber aus 36 Geräten waren die Festplatten entfernt worden. Die seien alle „plötzlich und unerwartet kaputt gegangen“ gab der reichsdeutsche Tattergreis zu Protokoll. Dennoch wurden auf der verbliebenen Festplatte rund 120.000  Bilder von nackten, kleinen Mädchen gefunden. Hitler hat die Fotos beim kanadischen Anbieter „azovfilms“ erworben – ausgerechnet jenem Spezialisten für abartige Fotos, der auch Sebastian Edathy zu seinen Stammkunden zählte. Edathy hatte sich für unbekleidete Buben interessiert.

Nun versucht Hitler sich mit Argumenten herauszureden, die an jene des ehemaligen SPD-Politikers erinnern: „Na und?! Lichtbilder von nackten, kleinen Mädchen haben mit Pornografie rein gar nichts zu tun“, brüllte der Ex-Führer in einer vorläufigen Pressekonferenz und fuchtelte wild mit den Armen herum. „Das Interesse an Kinderleibern hatte schon bei den alten Griechen Tradition … und wird heute noch von vielen deutschen Volksgenossen ausgelebt, beispielsweise in Thailand.“

Überdies stellte die Staatsanwaltschaft zahlreiche Videoclips sicher, in denen Kühe, Hühner und Insekten beim Geschlechtsverkehr zu sehen sind, teilweise in Großaufnahme. Auch zu diesem Thema scheint Hitlers Erklärung fadenscheinig: „Ich wollte an der Volkshochschule in Linz die Matura (österreichisch für Abitur, Anmerkung der Redaktion) nachholen.“ Die Tier-Sexfilme sollten ihm danach angeblich beim „Biologie-Studium“ helfen.

Nach Feststellung seiner Personalien und Reinigung seines völlig verschmutzten Unterleibs wurde Hitler auf freien Fuß gesetzt. Inzwischen ist er ins Ausland, nach Schweden, abgereist. Er wolle dem Presserummel und der „typisch deutschen Unart der Vorverurteilung“ entkommen.

Sein „guter Ruf“ sei von der Mainstream-Presse (die von Amerika und Israel aus gesteuert werde) schwer beschädigt worden. Er werde deshalb Strafanzeige stellen und zudem Schadenersatz in Millionenhöhe einfordern. Abschließend forderte Hitler ein zinsfreies Bankensystem und die Abschaffung des Kapitalismus.

Hitler_Sonnenstich

Immer wenn sich Hitler Kinderbilder ansah, war er verschwitzt und sehr erschöpft.

Hitler-Herpes

Sowohl Hitler als auch seine Hündin Blondi litten unter Lippenherpes. Zufall?

Mario-Heinz Kiesel ist an Zionismus nicht zu überbieten

Wenn Peter Fitzek der König der Reichsdeppen ist, dann steht Mario-Heinz Kiesel (eigentlich Romanowski) mindestens der Status einer Prinzessin zu! Innerhalb der Szene ist er jedenfalls bekannt wie ein krummer Hund.

Mario-Heinz hat nicht nur sehr schöne Zähne (insgesamt drei Stück), sondern fühlt sich auch als Bürger des Deutschen Reiches. Er ist Hofberichterstatter des Dr. Axel Stoll (dem absoluten Superstar der Reichsdeppen-Szene, dem nun ein eigenes Buch gewidmet wurde) und bringt auch zahlreiche Videos in eigener Regie heraus.

Neulich hielt er eine Art Neujahrsansprache, wobei insbesondere seine Kleiderordnung ins Auge stach – Schlips und Kragen bildeten ein äußerst innovatives Ensemble. Der Inhalt der Rede ist völlig uninteressant, der übliche Reichsdeppenvomitus halt, aber eine Stelle ist aufschlussreich – in der verwechselt Mario-Heinz nämlich die Begriffe „Zynismus“ und „Zionismus“.

Aber als Anhänger des Deutschen Reiches und waschechter Antisemit denkt man natürlich von morgens bis abends an die bösen Juden, und da kann einem ein solcher Lapsus schon mal unterlaufen.