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Mario-Heinz Kiesel ist an Zionismus nicht zu überbieten

Wenn Peter Fitzek der König der Reichsdeppen ist, dann steht Mario-Heinz Kiesel (eigentlich Romanowski) mindestens der Status einer Prinzessin zu! Innerhalb der Szene ist er jedenfalls bekannt wie ein krummer Hund.

Mario-Heinz hat nicht nur sehr schöne Zähne (insgesamt drei Stück), sondern fühlt sich auch als Bürger des Deutschen Reiches. Er ist Hofberichterstatter des Dr. Axel Stoll (dem absoluten Superstar der Reichsdeppen-Szene, dem nun ein eigenes Buch gewidmet wurde) und bringt auch zahlreiche Videos in eigener Regie heraus.

Neulich hielt er eine Art Neujahrsansprache, wobei insbesondere seine Kleiderordnung ins Auge stach – Schlips und Kragen bildeten ein äußerst innovatives Ensemble. Der Inhalt der Rede ist völlig uninteressant, der übliche Reichsdeppenvomitus halt, aber eine Stelle ist aufschlussreich – in der verwechselt Mario-Heinz nämlich die Begriffe „Zynismus“ und „Zionismus“.

Aber als Anhänger des Deutschen Reiches und waschechter Antisemit denkt man natürlich von morgens bis abends an die bösen Juden, und da kann einem ein solcher Lapsus schon mal unterlaufen.

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HAARP und Chemtrails erkennen für jedermann

Liebe Mitverschwörer!

Der israelische Geheimdienst Mossad hat beschlossen, die Erdbevölkerung auf 5740 Personen zu reduzieren. Hierüber kann sich jeder informieren, indem er sich einschlägige YouTube-Videos ansieht oder indem er sich noch einschlägigere WordPress-Blogs vorlesen lässt.

Am Leben gelassen werden sollen nur eingeweihte Mitglieder der NWO (New World Order), der Illuminaten sowie die Teilnehmer der Bilderberg Konferenzen. Dieser privilegierte Personenkreis ist zudem berechtigt, eine gewisse Anzahl von Haustieren und Dienstboten in die „schöne neue Welt“ hinüberzuretten. Irgendwann wird die Erdbevölkerung nur noch aus 5000 israelischen Bürgern bestehen, aus 737 Amerikanern – sowie aus Angela Merkel, Guido Westerwelle und Dr. Axel Stoll.

Wie die Reduzierung vonstattengehen soll, ist hinlänglich bekannt, und zwar mithilfe sogenannter Chemtrails, die zur Verstärkung mit HAARP-Wellen ummantelt werden. Chemtrails bestehen aus giftigen Substanzen und werden von speziell ausgebildeten Stewardessen dem Flugbenzin beigemischt. Chemtrails wirken auf den ersten Blick wie konventionelle Kondensstreifen, welche von Flugzeugen am Himmel hinterlassen werden. Was das Thema HAARP angeht, so ist selbiges zu kompliziert, als das man es hier erklären könnte. Diese menschenverachtende Technik kommt, so viel sei erwähnt, natürlich aus den USA.

Was kann der normale, anständige Bürger tun, um sich vor Chemtrails und HAARP (bzw. Geo-Engineering, wie man die beiden Begriffe zusammenfasst) zu schützen? Zum einen kann er bei YouTube Videoclips hochladen, in welchen er seine Mitmenschen darüber aufklärt, dass es niemals eine Mondlandung gab und dass die Bundesrepublik Deutschland gar kein Staat sondern eine GmbH ist.

Leider wird diese Schutzmaßnahme letztlich nicht ausreichen. Wer Chemtrails erblickt oder Anzeichen von HAARP-Wellen ausmacht, sollte umgehend einen Luftschutzbunker oder eine Leihbibliothek aufsuchen und dort 12 bis 15 Minuten verharren. Erfahrungsgemäß sind nach einer solchen Zeitspanne die schlimmsten Auswirkungen des amerikanisch-israelischen Terrors abgeklungen.

Wie erkennt man aber, ob man es mit normalen Umweltbedingungen zu tun hat, oder ob man mittels HAARP-Strahlen und Chemtrails attackiert wird? Das war tatsächlich bisher nicht so einfach zu unterscheiden. Dankenswerterweise hat sich das bekannte Channelmedium Herr Wilki von einem aufgestiegenen Meister aufklären lassen. In tiefer Trance und mithilfe des Windows-Programms „Paint“ zeichnete Herr Wilki eine Tabelle, die uns Erwachten das Leben retten wird:

chemtrail_checker

Übrigens, nicht nur mittelmäßige Germanistik-Studenten, wie ich einer bin, glauben an Chemtrails und HAARP, sondern auch hochintelligente, seriöse Rechtsanwälte – wie beispielsweise Herr Dominik Storr.

Mit vorzüglichster Hochachtung:
Ihr und Euer Pätus Bremske

Chuzpe pur: NPD-Tante „macht den legalen, zivilen Ungehorsam nach Gandhi“ …

Pickelhauben-Frau

Dieses schöne Bild anklicken, um das unschöne Video zu sehen! Bitte vorher einen Korn (oder besser drei) trinken!

Die Dreckspartei NPD lässt sich vielleicht irgendwann mal verbieten, dummes Gelaber hingegen wohl nie. Sinnbefreites Gefasel findet sich auch in diesem Video, interessant ist lediglich die erste Minute, in der die Frau allen Ernstes behauptet, „legalen, zivilen Ungehorsam nach Gandhi“ zu leisten. Außerdem begründet sie ihr Verhalten mit dem Grundgesetz: Artikel 20, Absatz 4. Was ist das für ein Früchtchen? Und worum geht es überhaupt?

Die Südwest-Presse kennt die Antwort:

Als die Polizei kürzlich bei Bärbel Redlhammer-Raback klingelte, soll die NPD-Stadtverordnete des märkischen Luckenwalde erklärt haben, die Beamten seien für sie nicht zuständig. Denn sie sei „Staatsbürgerin der Exilregierung des Deutschen Reiches“. Aufgesucht hatten die Ordnungshüter die Frau, weil sie sich weigerte, zwei Bußgelder in Höhe von 105 Euro zu bezahlen. Die Bundesrepublik Deutschland und ihre Behörden, so argumentierte die Lokalpolitikerin, erkenne sie nicht an.

Hier wird die Chuzpe der sogenannten Reichsdeutschen besonders deutlich: Ständig deklarieren sie die Bundesrepublik Deutschland für nicht-existent, berufen sich aber gleichzeitig und permanent auf deren Gesetze und Rechtsprechung. Die Zeitung schreibt weiter:

Es gibt sonderbare Menschen in diesem Land, die weder Angela Merkel als Regierungschefin anerkennen noch Gesetze und Ausweise. Sie nennen sich „Reichsbürger“ und wähnen sich als Angehörige des Dritten Reiches in den Grenzen von 1937. 

Und:

Das brandenburgische Innenministerium nimmt die vermeintlichen Spinner ernst und spricht von einer neuen Bewegung. In der Mark sollen ihr mindestens 100 Personen angehören, meist stramme Rechte. Wie viele es bundesweit sind, ist bisher unbekannt. Doch „Reichsbürger“ gibt es in Ost- wie in Westdeutschland. Das Spektrum reiche von „notorischen Querulanten über zahlungsunwillige Finanzextremisten bis hin zu in der Wolle gefärbten Rechtsradikalen“, sagt Innenminister Dietmar Woidke (SPD).

Was Bärbel Redlhammer-Raback angeht, so soll sie im Januar 2013 in Erzwingungshaft genommen worden sein, aus welcher sie nach sechs Tagen entlassen wurde. Es ist wohl davon auszugehen, dass sie die Bußgelder, die  natürlich völlig zu Recht gegen sie verhängt wurden, zwischenzeitlich beglichen hat. Derart peinliche Niederlagen geben die „Reichsdeutschen“ stets ungern  zu.

Es bleibt wie gehabt: NPD-Mitglieder und Reichsdeutsche lassen gern mal heiße Luft ab. Dann stinkt es ziemlich, mehr aber auch nicht.